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Humanoide Robotik scheitert nicht an KI – sondern an der Hand

Die Diskussion dreht sich um KI und Sensorik – doch der Engpass liegt in der Hand. Nur wenn Antriebe klein, präzise und langlebig sind, kann ein Roboter zuverlässig greifen. Genau hier entscheidet sich, ob humanoide Systeme praxisfähig werden.

Eine menschliche Hand hat 27 Gelenke. Eine humanoide Roboterhand, die ähnlich beweglich sein soll, braucht in jedem wichtigen Gelenk einen eigenen kleinen Motor. Mindestens zwölf pro Hand. Genau diese Antriebe bauen wir – und sie zeigen, wo die eigentliche Hürde bei humanoider Robotik liegt.

Jeder dieser Motoren muss gleichzeitig drei Dinge können: sehr klein und sparsam sein, präzise genug für flüssige Bewegungen und langlebig genug für hohe Zyklenzahlen. Jede dieser Anforderungen für sich ist machbar. Alle drei zusammen, auf dem Bauraum einer Fingerwurzel, sind die eigentliche Aufgabe. Und der Grund, warum die Entwicklung humanoider Hände länger dauert, als viele denken.

In der öffentlichen Diskussion geht es fast immer um Sensorik und KI. Beides ist wichtig. Aber ohne saubere Antriebstechnik in der Hand wird auch der intelligenteste Greifer keine Schraube zuverlässig fassen, kein Werkstück sicher führen, kein empfindliches Bauteil montieren.

Auf der all about automation in Hamburg zeigen wir Motoren, die für solche Anwendungen ausgelegt sind. Wer selbst an Antrieben für humanoide oder feinmotorische Systeme arbeitet, ist herzlich an unserem Stand willkommen: 𝐇𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐁𝟔, 𝐒𝐭𝐚𝐧𝐝 𝟓𝟑𝟗.

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